1
Wer war der 'Hauptmann von Köpenick' im echten Leben?
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Im echten Leben war er ein armer, vorbestrafter Schuster namens Wilhelm Voigt.
2
Warum befand sich Wilhelm Voigt vor seiner Tat in einem bürokratischen Teufelskreis?
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Er brauchte eine Arbeit, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, erhielt aber ohne Aufenthaltsgenehmigung keine Arbeit.
3
Wie kam Wilhelm Voigt an die Uniform des preußischen Hauptmanns?
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Er kaufte sich die einzelnen Teile der Uniform gebraucht bei verschiedenen Altkleiderhändlern zusammen.
4
Wie reagierten die Soldaten auf der Straße, als Voigt ihnen Befehle erteilte?
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Sie gehorchten ihm ohne zu zögern oder seine Identität zu hinterfragen, da sie gelernt hatten, Uniformen bedingungslos zu respektieren.
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Was war das eigentliche, ursprüngliche Ziel von Wilhelm Voigt im Rathaus?
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Sein eigentliches Ziel war es, einen echten Pass zu bekommen, um das Land verlassen zu können.
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Warum funktionierte der Plan im Rathaus bezüglich seines eigentlichen Ziels nicht?
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Im Rathaus von Köpenick gab es keine Passabteilung, diese befand sich im zuständigen Landratsamt.
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Was entwendete Wilhelm Voigt stattdessen aus dem Rathaus und wie viel war es wert?
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Er beschlagnahmte die Stadtkasse mit genau 4000,24 Mark, was heute mehreren tausend Euro entspricht.
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Wie reagierte Kaiser Wilhelm II., als er von dem spektakulären Betrug erfuhr?
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Der Kaiser fand die Aktion amüsant, lachte darüber und lobte ironischerweise die gute Disziplin seiner Soldaten.
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Wie wurde der falsche Hauptmann schließlich entlarvt und festgenommen?
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Ein ehemaliger Mitgefangener verriet ihn an die Polizei, um die ausgesetzte Belohnung zu kassieren.
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Welches historische Phänomen der damaligen Gesellschaft kritisierte diese Tat unfreiwillig?
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Die Tat entlarvte den sogenannten 'Kadavergehorsam' und den extremen, blinden Respekt der preußischen Gesellschaft vor dem Militär und Uniformen.