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Was bedeutet die Abkürzung REM beim Schlaf und was passiert in dieser Phase?
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REM steht für „Rapid Eye Movement“ (schnelle Augenbewegung). In dieser Phase zucken die Augen unter den Lidern wild hin und her, das Gehirn ist extrem aktiv und es entstehen die lebhaftesten Träume.
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Warum bewegen wir uns im Schlaf meistens nicht, obwohl wir im Traum rennen oder fliegen?
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Das Gehirn nutzt die sogenannte Schlafparalyse. Es blockiert die Signale an die Muskeln, um zu verhindern, dass wir die Bewegungen aus unseren Träumen im echten Leben ausführen und uns verletzen.
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Welche wichtige Aufgabe hat das Gehirn laut der Sortier- und Speicher-Theorie im Schlaf?
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Es filtert die tagsüber gesammelten Informationen. Wichtige Erlebnisse und Gelerntes werden im Langzeitgedächtnis gespeichert, während unwichtige Daten gelöscht werden.
4
Was ist die Bedrohungssimulationstheorie?
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Diese Theorie besagt, dass Albträume ein evolutionäres Training sind. Das Gehirn simuliert Gefahrensituationen, damit wir im echten Leben besser auf Bedrohungen reagieren können.
5
Was versteht man unter dem Begriff 'Klartraum' oder 'luzider Traum'?
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Ein Traum, bei dem sich der Träumende bewusst darüber ist, dass er träumt, und dadurch die Handlung und Umgebung des Traums aktiv steuern kann.
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Welcher Teil des Gehirns wird beim Klarträumen wieder aktiv, der sonst im Schlaf weitgehend abgeschaltet ist?
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Das Stirnhirn (der präfrontale Kortex), welches für logisches Denken und die bewusste Selbstwahrnehmung zuständig ist.
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Wie viele Nervenzellen (Neuronen) arbeiten ungefähr im menschlichen Gehirn?
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Im menschlichen Gehirn arbeiten ungefähr 86 Milliarden Nervenzellen ununterbrochen zusammen.
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Warum können wir uns nach dem Aufwachen oft nicht mehr an unsere Träume erinnern?
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Weil die Gehirnbereiche, die für das Abspeichern von Informationen zuständig sind, im Schlaf auf Sparflamme laufen und die Traumdaten nicht dauerhaft sichern.
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Was ist der Unterschied zwischen Bewusstsein und Schlafzustand bezogen auf das Gehirn?
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Im Wachbewusstsein nehmen wir die reale Umwelt aktiv wahr und steuern unser Handeln logisch. Im Schlaf ist die Verbindung zur Außenwelt blockiert, aber das Gehirn erschafft intern seine eigene, surreale Realität.
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Kann man lernen, seine Träume zu steuern, und wenn ja, wie nennt man diese Fähigkeit?
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Ja, man kann es durch bestimmte Techniken lernen; diese Fähigkeit nennt man luzides Träumen oder Klarträumen.