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Was ist die Definition eines Exoplaneten?
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Exoplaneten sind ferne Himmelskörper bzw. Planeten, die außerhalb unseres eigenen Sonnensystems existieren und andere Sonnen umkreisen.
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Warum nennen Astronomen die bewohnbare Zone um einen Stern auch 'Goldlöckchen-Zone'?
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Der Name leitet sich vom Märchen 'Goldlöckchen und die drei Bären' ab, in dem der Brei weder zu heiß noch zu kalt, sondern 'genau richtig' war. Analog dazu ist ein Planet in dieser Zone weder zu nah an seinem Stern (zu heiß) noch zu weit weg (zu kalt), sodass die Temperaturen genau richtig für flüssiges Wasser sind.
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Wie funktioniert die 'Transit-Methode' zur Entdeckung von Planeten?
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Bei der Transit-Methode messen Teleskope das Licht eines Sterns. Wenn ein Exoplanet auf seiner Umlaufbahn direkt vor seinem Stern vorbeizieht, verdunkelt sich das Sternenlicht periodisch um ein winziges Bisschen (vergleichbar mit einer Mücke vor einer Straßenlaterne). Aus dieser Mini-Sonnenfinsternis lassen sich Größe, Gewicht und Umlaufgeschwindigkeit des Planeten berechnen.
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Warum ist flüssiges Wasser so extrem wichtig bei der Suche nach einer zweiten Erde?
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Flüssiges Wasser gilt als der absolute Schlüssel für das Leben, wie wir es kennen. Daher ist es die Grundvoraussetzung bei der Suche nach einer bewohnbaren zweiten Erde.
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Wie unterscheidet sich der Himmel auf dem Exoplaneten 'Kepler-186f' von unserem irdischen Himmel?
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Da der Stern von Kepler-186f ein 'Roter Zwerg' ist, der kühler und röter als unsere Sonne leuchtet, wäre der Himmel dort nicht blau. Das Tageslicht hätte stattdessen einen warmen, rötlichen Abenddämmerungs-Ton.
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Was macht das Planetensystem 'TRAPPIST-1' so besonders für die Wissenschaft?
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Im TRAPPIST-1-System kreisen gleich sieben erdgroße Planeten um einen einzigen winzigen Stern, und drei von ihnen liegen sogar in der bewohnbaren Zone. Zudem stehen die Planeten so nah beieinander, dass man die Nachbarwelten als riesige Scheiben am Himmel vorbeiziehen sehen könnte.
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Wie weit ist der uns am nächsten gelegene Exoplanet 'Proxima Centauri b' entfernt?
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Proxima Centauri b ist 4,2 Lichtjahre von uns entfernt.
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Warum können wir nicht einfach mit heutigen Raumschiffen zu einer zweiten Erde fliegen?
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Die Entfernungen im Weltall sind gigantisch. Selbst für die Reise zum nächsten Exoplaneten (Proxima Centauri b) würden wir mit unserer heutigen, modernsten Technologie (wie einer herkömmlichen Raumsonde) unglaubliche 70.000 Jahre benötigen.
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Was versteht man in der Astronomie unter sogenannten 'Biosignaturen'?
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Unter Biosignaturen versteht man den Nachweis bestimmter Gase in der Atmosphäre eines Planeten – wie Sauerstoff, Kohlendioxid, Wasserdampf oder Methan –, die auf die Existenz von echtem Leben hinweisen.
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Welches moderne Weltraumteleskop hilft uns heute besonders stark dabei, die Atmosphären von Exoplaneten zu analysieren?
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Das gigantische James-Webb-Weltraumteleskop hilft den Forschern heute dabei, tief in die Atmosphären dieser fernen Planeten zu blicken und die Gashüllen zu analysieren.